Was ist eine digitale Drohnen-Pilotenverwaltung?
Eine digitale Pilotenverwaltung bündelt die fachlichen Angaben zu jeder fliegenden Person: wer fliegt, mit welchen Kennungen, mit welchen Nachweisen und mit welchen Flügen. Statt verteilter Scans, Excel-Listen und E-Mail-Anhänge pflegst du jedes Pilotenprofil einmal zentral – und ordnest Flüge und Dokumente direkt zu. skylogs setzt das im normalen Pilotenportal um: Pilotenprofile entstehen als Datensätze in deinem Account, unabhängig davon, ob du nur dich selbst oder mehrere Personen verwaltest.
Piloten in skylogs verwalten
Pro Pilot legst du in skylogs ein Profil an:
- Pflichtangaben: Vorname, Nachname und Geburtsdatum – Doppelte Pilotenprofile mit übereinstimmenden Stammdaten werden innerhalb eines Accounts durch eine Dublettenprüfung erkannt.
- Nachweise und Kennungen: Fernpiloten-ID, UAS-Betreiber-Nummer, LUC bzw. Betriebsgenehmigung sowie das Feld „Schein gültig bis“.
- Kontakt und Anschrift: E-Mail, Telefon, Adresse, PLZ und Ort – alles optional und später ergänzbar.
Die Anzahl der Pilotenprofile richtet sich nach dem gewählten Tarif; ein Hinweis zeigt rechtzeitig, wenn das Limit erreicht ist. Alle Profile erscheinen in einer gemeinsamen Übersicht – sortiert nach Name, mit Statistiken und CSV-Export für Auswertungen.
A1/A3 und A2 im Blick behalten
Die beiden wichtigsten EU-Nachweise für Drohnenpiloten sind der EU-Kompetenznachweis A1/A3, der für viele Flüge in der offenen Kategorie erforderlich ist und das EU-Fernpilotenzeugnis A2 für Flüge näher an unbeteiligten Personen. Es handelt sich um zwei unterschiedliche Nachweisarten – skylogs behandelt sie auch nicht als dasselbe: Beide lassen sich als eigene Dokumentkategorien hinterlegen, und der Pilotenschein wird über das Feld „Schein gültig bis“ mit einem Datum geführt.
Aus diesem Datum berechnet skylogs einen einfachen Status pro Pilot: gültig oder abgelaufen – als reine Anzeige auf dem Pilotenprofil und als Zähler in der Übersicht. skylogs überwacht keine Zertifikate und entscheidet nicht, ob ein Nachweis für einen Flug ausreicht; welche Gültigkeit und Auflagen gelten, richtet sich nach der ausstellenden Stelle und den geltenden Regelungen.
Pilotendokumente und Gültigkeiten
Zu jedem Piloten lassen sich Dokumente mit festen Kategorien hochladen – etwa EU-Kompetenznachweis A1/A3, EU-Fernpilotenzeugnis A2, Schulungsnachweis, Versicherungsschein, Luftfahrt-Haftpflichtversicherung, Betriebserlaubnis, BVLOS-Genehmigung, Ausnahmegenehmigung, Einsatzfreigabe durch eine öffentliche Stelle oder Datenfreigabe/Datenschutzkonzept. Ein freier „Sonstiges“-Typ mit eigener Bezeichnung ergänzt die Liste. Jedes Dokument kann eine Beschreibung und ein „Gültig bis“-Datum erhalten.
Im Dokumente-Center werden die Gültigkeiten ausgewertet: Abgelaufene Dokumente und solche, deren Gültigkeit innerhalb der nächsten 30 Tage endet, werden entsprechend markiert. Die Anzahl der Dokumente richtet sich nach dem Tarif.
Piloten und Flüge verknüpfen
Jeder Flugbucheintrag in skylogs ist zwingend einer fliegenden Person zugeordnet – die Pilotenwahl ist Pflichtfeld, und nur aktive Piloten des Accounts stehen zur Auswahl. Auch die Flugvorbereitung übernimmt den gewählten Piloten direkt in den späteren Flugeintrag. Dadurch entsteht automatisch eine Flughistorie je Person; im Flugbuch lässt sich nach Pilot filtern, und die Statistik wertet Flüge und Flugzeiten pro Pilot aus. Wie die Flugdokumentation aufgebaut ist, beschreibt die Seite zum Drohnen-Flugbuch.
Mehrere Piloten zentral verwalten
Pilotenprofile sind Datensätze in deinem skylogs-Account: Du legst sie an, pflegst sie und siehst alle Daten in deiner Übersicht. Die zusätzlichen Piloten erhalten dabei keine eigenen Benutzerkonten oder Logins – es gibt keine Rollen- und Rechteverwaltung im normalen Portal. Das macht die Verwaltung einfach: Eine Person pflegt die Daten, alle Profile liegen sauber getrennt vor. Wer über einen Account mehrere Piloten organisiert – etwa Vereine, kleine Teams oder Familien – behält Nachweise und Flüge trotzdem je Person getrennt.
Pilotenverwaltung und Drohnenverwaltung
skylogs trennt bewusst zwei Ebenen: Die Drohnenverwaltung verwaltet die Fluggeräte mit ihren Stammdaten, Wartungen, Akkus und Dokumenten – die Pilotenverwaltung verwaltet die Menschen bzw. deren fachliche Daten und Nachweise. Im Flugbuch kommen beide Ebenen zusammen: Jeder Flug wird einer Drohne und einer fliegenden Person zugeordnet.
Pilotenverwaltung unterwegs
In der skylogs App für Android lassen sich mehrere Piloten anlegen und verwalten: Profilfelder wie Vor- und Nachname, Fernpiloten-ID, UAS-Betreiber-Nummer und Geburtsdatum sind einsehbar, das „Schein gültig bis“-Datum wird mit einem Ablauf-Hinweis markiert, und das Anlegen neuer Piloten berücksichtigt das Tariflimit. Die mobile Nutzung im Überblick beschreibt die Seite zur Drohnen Flugbuch App.
Für Teams und Organisationen
Die Pilotenverwaltung eignet sich überall dort, wo mehrere Fernpiloten organisiert werden: im Verein, in der Familie, im kleinen Team oder im Betrieb. Welche Anzahl an Piloten und Dokumenten dein Tarif umfasst, zeigt die Preisübersicht; häufige Fragen beantwortet die FAQ. Für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt skylogs einen gesonderten BOS-Bereich mit organisationsspezifischen Rollen und Funktionen – dieser ist bewusst vom normalen Pilotenportal getrennt.
Fazit: Drohnenpiloten digital verwalten
Gute Drohnen-Pilotenverwaltung hält Namen, Kennungen, Nachweise und Flüge je Person zusammen – ohne Ordnerwust und ohne Tabellenchaos. skylogs verbindet Pilotenprofile, Pilotendokumente mit Gültigkeitsdaten und die Flughistorie zu einer übersichtlichen Gesamtdarstellung, im Webportal und in der Android-App. skylogs unterstützt dabei, Nachweise und Pilotendaten nachvollziehbar zu dokumentieren; die Beurteilung, ob ein Pilot einen konkreten Flug durchführen darf, bleibt bei der verantwortlichen Person bzw. dem Betreiber. Zum Ausprobieren genügt ein Piloten-Account; die skylogs-Produktseite gibt den Überblick über alle Funktionen.
Hinweis: skylogs unterstützt die Dokumentation und Organisation von Pilotendaten, Kennungen und Nachweisen. Die Software überwacht keine Zertifikate, stellt keine Flugberechtigungen fest und entscheidet nicht, ob ein Nachweis für einen konkreten Flug ausreicht. Maßgeblich sind die geltenden Regelungen und die Angaben der ausstellenden Stellen.