Was sind DJI-Fluglogs?
DJI-Drohnen erfassen während jedes Flugs laufend Telemetriedaten: GPS-Position, Flughöhe, Geschwindigkeiten, Flugzeit und weitere Betriebswerte. Diese Daten werden vom Flugsystem in Fluglogdateien geschrieben – bei den gängigen DJI-Apps typischerweise als DJI TXT Fluglog im .txt-Format. Ein solches Log ist im Grunde das Bordbuch der Drohne in Rohdatenform: Es lässt sich nachvollziehen, wann der Flug stattfand, welche Strecke zurückgelegt wurde und wie sich das Fluggerät dabei verhalten hat.
Die Rohdaten liegen allerdings technisch und nicht immer leicht lesbar vor. Für die Praxis – Wartungsplanung, Nachweise gegenüber Kunden oder Versicherungen, eigene Statistiken – braucht es eine aufbereitete Form: das Flugbuch. Genau hier setzt der Import an, der die DJI Flugdaten ausliest und in strukturierte Flugbucheinträge überführt.
Wo finde ich meine DJI-Fluglogs?
Wo sich die DJI-Fluglogs befinden und wie sie exportiert werden können, hängt von DJI-App, App-Version, Betriebssystem und verwendetem Gerät bzw. Controller ab. Deshalb lässt sich kein universell gültiger Speicherpfad oder Exportweg nennen.
Wer die Logdaten langfristig im eigenen Flugbuch sichern möchte, sollte die Dateien zeitnah sichern – idealerweise direkt nach dem Flug.
Wie funktioniert der DJI-Import in skylogs?
Der Import ist bewusst einfach gehalten und führt in wenigen Schritten vom DJI TXT Fluglog zum fertigen Flugbucheintrag:
- Dateien auswählen: Im DJI-Import werden eine oder mehrere DJI-Fluglogdateien (.txt) hochgeladen.
- Einordnung wählen: Vor dem Import legst du Betriebskategorie, Flugmodus und Einsatzzweck fest. So wird jeder importierte Flug direkt sauber kategorisiert – etwa für die spätere Auswertung oder für Nachweise.
- Automatisches Auslesen: Der Server liest die DJI-Flugdaten aus und erzeugt daraus den Flugbucheintrag. Eine manuelle Übertragung der Werte entfällt.
- Zuordnung zur Flotte: skylogs erkennt im Log die Drohne anhand der Seriennummer und ordnet den Flug der in deinem Konto registrierten Flotte zu. Wird eine noch nicht registrierte Drohne erkannt, weist der Import darauf hin.
- Dublettenschutz: Bereits importierte Logdateien werden erkannt – derselbe Flug wird nicht versehentlich doppelt angelegt.
Nach dem Import stehen alle DJI-Flugdaten im digitalen Flugbuch zur Verfügung – synchron im Webportal und in der Android-App, wie auf der App-Seite beschrieben.
Welche Flugdaten werden aus einem DJI-Fluglog übernommen?
Der Import übernimmt die wichtigsten Kennzahlen des Flugs und legt sie strukturiert im Flugbuch ab:
- Gesamtflugzeit und Flugdistanz,
- maximale Flughöhe,
- maximale Horizontal- und Vertikalgeschwindigkeit,
- Start- und Endkoordinaten des Flugs,
- Anzahl der erfassten GPS-Datenpunkte sowie den vollständigen Flugverlauf mit Höhenprofil.
Damit enthält jeder Eintrag deutlich mehr als ein handschriftlich geführtes Flugbuch – und zwar ohne zusätzlichen Aufwand am Flugplatz. Ergänzt um die vor dem Import gewählte Betriebskategorie, den Flugmodus und den Einsatzzweck entsteht ein vollwertiger Flugeintrag, wie er auch im Drohnen-Flugbuch für Nachweise empfohlen wird.
GPS-Flugstrecke und Höhenprofil im Detail
Über die reinen Kennzahlen hinaus zeigt die Detailansicht den Verlauf des Flugs: Die GPS-Flugstrecke wird auf einer Karte dargestellt, das Höhenprofil zeigt, wie sich die Flughöhe über die Flugzeit entwickelt hat. Beides ist wertvoll, wenn es später darauf ankommt, nachzuvollziehen, wo und wie genau geflogen wurde – etwa bei Rückfragen von Behörden, Versicherungen oder Auftraggebern.
Praktisch für Nachweise: Jeder Flug lässt sich über die Druckansicht als PDF mit GPS-Track und Telemetrie-Diagrammen ausgeben. Die ausführlichen Telemetriedaten können zusätzlich als CSV- oder JSON-Datei exportiert werden, etwa für die eigene Weiterverarbeitung oder für Kundenberichte.
Mehrere DJI-Fluglogs zu einem Flug zusammenführen
In der Praxis entsteht aus einem Flug schnell mehr als eine Logdatei: Ein Akkuwechsel setzt das Fluglog fort, eine kurze Unterbrechung trennt den Flug in zwei Dateien. Für diesen Fall bietet der Import die Option „Als einen Flug zusammenfassen“: Wer mehrere Dateien gleichzeitig auswählt und den Schalter aktiviert, erhält am Ende einen einzigen Flugbucheintrag, in dem die Telemetriedaten zusammengeführt sind – statt mehrerer Fragment-Einträge, die die Statistik später verfälschen würden.
Warum DJI-Flugdaten in einem eigenen Flugbuch sichern?
Die Fluglogs der DJI-Apps sind ein guter Startpunkt – aber kein Ersatz für ein eigenes, gepflegtes Flugbuch. Ein paar Gründe aus der Praxis:
- Langfristige Dokumentation: Logdaten auf dem Fluggerät oder in App-Konten können bei Speicherwechsel, App-Update oder Accountwechsel verloren gehen. Ein eigenes Flugbuch bleibt in deinem Zugriff.
- Mehrere Drohnen: Wer unterschiedliche Modelle nutzt, hat die Flugdaten sonst über mehrere Apps und Formate verteilt. Im Flugbuch laufen alle Flüge in einer Historie zusammen.
- Wartungsplanung: Aus aufgelaufenen Flugzeiten und Flügen pro Drohne lässt sich ableiten, wann Inspektion oder Wartung fällig ist – zusammen mit den Wartungsfunktionen von skylogs.
- Flugstunden und Statistik: Flugstunden pro Drohne, Pilot oder Einsatzart ergeben sich aus den Einträgen automatisch, ohne manuelles Rechnen.
- Gewerbliche Aufträge: Wer abrechnet, kann Flugzeit, Strecke und Datum nachvollziehbar dokumentieren – so lässt sich später nachvollziehen, wann und wie lange für welchen Auftrag geflogen wurde.
- Nachvollziehbarkeit vergangener Flüge: Auch Monate später lässt sich rekonstruieren, wann welcher Flug stattfand und wie er verlief – inklusive GPS-Track und Höhenprofil.
Importierte Flüge im digitalen Flugbuch nutzen
Ein importierter Flug ist ein ganz normaler Flugbucheintrag: Er lässt sich nachträglich bearbeiten, um etwa Bemerkungen zu ergänzen, besondere Vorkommnisse festzuhalten oder Dokumente und Fotos zuzuordnen – etwa die Aufträge von Fotoflügen. Über die Statistik fließen die Einträge automatisch in die Auswertungen von Flugstunden und Flügen ein, und über die Druckansicht kannst du einzelne Flüge oder Auszüge als Nachweis ausgeben.
Da Webportal und Android-App auf derselben Datenbasis arbeiten, sind importierte Flüge sofort überall verfügbar: am PC importiert, auf dem Smartphone nachvollzogen. Wie das Flugbuch mobil funktioniert, beschreibt die Seite zur Drohnen Flugbuch App. Details zum Import sind außerdem in der FAQ zum DJI-Import zusammengefasst.
Digitales DJI-Flugbuch mit skylogs.de
skylogs.de verbindet das DJI-Flugbuch mit allem, was sonst noch zum professionellen Drohnenbetrieb gehört:
- Flugbuch im Webportal und in der Android-App – inklusive DJI-Fluglog-Import (TXT-Dateien hochladen, skylogs übernimmt die Flugdaten).
- Flottenverwaltung: Drohnen werden über die Seriennummer erkannt und Flüge automatisch zugeordnet.
- Statistiken und Auswertungen aus allen Flügen – importierten wie manuellen.
- Wartung und Dokumente direkt mit der Drohnen- und Flughistorie verzahnt.
Welche Funktionen in welchem Tarif enthalten sind, zeigt die Preisübersicht. Zum Ausprobieren reicht ein Piloten-Account.
Fazit: DJI-Fluglogs importieren statt von Hand führen
Die DJI-Fluglogs importieren und daraus ein digitales DJI-Flugbuch aufbauen ist ein komfortabler Weg zu einer strukturierten Flugdokumentation: Flugzeit, Distanz, Höhen, Geschwindigkeiten, Start- und Endkoordinaten sowie GPS-Verlauf und Höhenprofil kommen automatisch aus der Logdatei – inklusive Zusammenfassung mehrerer Dateien zu einem Flug. Das spart Zeit und schafft eine nachvollziehbare Datengrundlage für die spätere Dokumentation. Wie das Flugbuch rechtlich einzuordnen ist, erklärt die Seite zum Drohnen-Flugbuch.
Hinweis: Die Beschreibung des DJI-Imports spiegelt den aktuellen Funktionsstand von skylogs.de wider. skylogs ist eine Planungs- und Dokumentationshilfe und ersetzt weder Genehmigungen noch die abschließende Verantwortung der fliegenden Person.